Wetterkunstprojekt

Wetterkunst01großSeit Anfang Juni 2015 steht neben dem Schulteich ein seltsames Objekt: Vier große Winkelprofilleisten aus Holz gruppieren sich um eine Leinwand, oben zwischen den Leisten sind Schnüre gespannt, an denen kleine Trichter und Röhren befestigt sind. In den Trichtern sind trockene Farbpigmente. Wenn es regnet, löst sich ein Teil der Farbe und läuft durch die Röhren auf die Leinwand. Durch die Bewegung des Windes entstehen abstrakte, zufällige Muster.

Es ist eines von vier „Wetterkunstgeräten“, die der Hamburger Künstler Heinrich Wollitz in Zusammenarbeit mit dem Verein „Jugend trifft Kunst“ an vier Standorten im Osten, Westen, Norden und Süden Hamburgs aufgestellt hat. Die Schülerinnen und Schüler des damaligen Jahrgangs 3 haben mit ihrer Lehrerin Annika Klinckhamer für eines der Geräte die Patenschaft übernommen und haben seit nunmehr fast einem Jahr regelmäßig beobachtet, wie die Natur aus dieser Installation Kunst entstehen lässt. Die Leinwand wird jeden Monat ausgetauscht, sodass man sehr gut die Wetter-Spuren der jeweiligen Jahreszeit ablesen kann. Die fertigen Leinwände werden nach Abschluss des Projekts – wahrscheinlich im Dezember 2016 – in der Galerie „KunstRaum HosenStall“ in St. Georg ausgestellt.

Natürlich haben die Kinder dem Gerät erst einmal eine persönliche Note gegeben, indem sie die Balken mit leuchtenden Acrylfarben schön bemalt haben. Dieser Kunstunterricht im Freien hat allen viel Spaß gemacht.

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Hier die ersten sechs Leinwände, entstanden von Juni bis November 2015: