Jahrgang 3

Schuljahr 2017/18

Ackern auf Hof Wörme

In unserer Sachunterrichts-Epoche: Vom Korn zum Brot haben wir uns vorgenommen, genau diesen Weg selbst zu nehmen: unser eigenes Korn zu mahlen und zum Brot zu backen. Damit haben wir kurz nach den Sommerferien angefangen und hoffen, unser Brot ein Jahr später essen zu können! Wir haben uns die Roggenähren angeschaut, die uns eine vierte Klasse nach ihrer Ernte geschenkt hatte. Wie sieht ein Korn aus? Woraus wird die neue Ähre der Pflanze wachsen, wenn Licht, Wasser, Erde und Luft ihr helfen? Und was müssen wir dazu tun?

 

Man muss sehr früh in der Schule losgehen, um die lange Strecke aus der Fährstraße in Wilhelmsburg bis nach Hof Wörme pünktlich zu schaffen. Bei unserem dreimaligen Umsteigen hoffen wir, dass die Züge sich nicht verspäten und wir den Anschlusszug in Buchholz erreichen. Im Erixx lässt es sich gemütlich frühstücken! Nach dem Ausstieg im Büsenbachtal ist sofort alles anders, als in der Stadt, aus der wir kommen: nur eine kleine Straße, kaum Menschen, kaum Autos, alles ruhig und pures Grün auf dem Feldweg zum Hof. Viele wollen schon auf dem Weg durch die Felder vorlaufen, damit sie als Erster auf dem Hof ankommen und nach Herrn Schwanenflügel suchen können. Zwei Mädchen sind zum ersten Mal dabei und aufgeregt wie erstaunt: wie schön es hier ist! Wie viele Blumen es gibt! Die Gänse, die hinter uns her schnattern: sie sind wirklich echt!

Nachdem wir das Pferd Nancy von der Koppel geholt haben, wird sie aufgeschirrt, vor die Egge gespannt und es dürfen Kinder sie zum Feld führen. In Wilhelmsburg haben wir kräftig den Säerspruch gesprochen, jetzt werden wir es ein letztes Mal mit Sand in unseren Schürzen auf dem Weg üben. Während Nancy sich freut, grasen zu dürfen, schirrt Herr Schwanenflügel die Hälfte der SchülerInnen vor die Egge und nun ziehen wir sie mit aller Kraft und viel Mühe über unser Feldstück. Wir durften dreimal ziehen: das war so schwer und hat so Spaß gemacht! Während die andere Gruppe drankommt, entdecken wir Kürbisse, dürfen Zwiebeln sammeln und probieren sie sofort. Aufgeregt und ernst säen wir jetzt beim Sprechen des Spruches den Roggen. Schließlich muss Nancy die Egge noch einmal über die eingesäten Flächen ziehen, dabei dürfen einige Kinder nacheinander auf ihr reiten. Sonya macht dies zum ersten Mal: „Das war viel Angst – und so schön und so gefährlich!“ Hier ist es ein bisschen wie Bulgarien, finden zwei Schülerinnen – die Tiere kennen sie aus ihrer Heimat. Ein anderes Mädchen „Weißt du Frau Harder, ich habe vorher nur Hunde und Katzen gesehen – jetzt habe ich die Schweine und die Gänse gesehen, Ziegen gestreichelt und das Pferd geritten!“

Schließlich schauen wir uns die anderen Erntegeräte an und dürfen auch auf den Pflug sitzen. Ein kräftiges drittes Frühstück am Geräteschuppen haben wir uns verdient! Zum Karussellfahren reicht heute leider nicht die Zeit, wir müssen uns schon auf den Rückweg machen. Schön ist es, wieder zurück auf unsere Insel mitten in Hamburg zu fahren und genauso sind wir uns einig: Wir freuen uns auf das nächste Mal! Wie weit wird dann unser Korn bereits gewachsen sein?

Die Klasse 3c der GTS Fährstraße in Hamburg mit ihren Lehrerinnen R. Borutta und K. Harder

 

 

Schuljahr 2016/17

Waldspiele im Volksdorfer Wald

An einem sonnigen Morgen im Wonnemonat Mai machte sich die Klasse 3a auf den Weg zu den Waldspielen in den Volksdorfer Wald. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald lud wieder zu den alljährlich stattfindenden Waldspielen ein. Und nicht nur wir, sondern auch viele Klassen aus anderen Hamburger Schulen nahmen daran teil. Als wir am Treffpunkt auf dem Waldspielplatz ankamen, teilten wir die Klasse in drei Gruppen auf. Jede Gruppe bekam einen Gruppennamen wie z.B. „Rote Schnecke“ oder „Blauer Schmetterling“ und einen Laufzettel für die Waldspiele.

Dann zogen wir noch einmal gemeinsam an unsere Startstation 6. Nach einer kurzen Frühstückspause wartete schon die erste Aufgabe auf uns, der „Kastanien-Slalom-Wettlauf“…

Am Anfang haben wir Handschuhe angezogen und haben aus einer Kiste voller Laub Kastanien rausgesucht. Dann sind wir damit Slalom gelaufen. An der nächsten Station mussten wir die Namen von den Tieren in das richtige Bild hinlegen. Danach mussten wir verstehen, welches Tierfell das ist. Mio hat alles rausgefunden. Dann haben wir die volle Punktzahl gekriegt. (Eslem)

Station 5: Waldtiere benennen

 

gemalt von Eslem, Klasse 3a

 

Nach der ersten Station trennten sich unsere Wege. Die roten Gruppen folgten den roten Pfeilen, die blauen den blauen.

Wir waren mit der Klasse 3a bei den Waldspielen in Volksdorf. Da gab es einen großen Spielplatz. Dann sind wir in den Wald gegangen. Zuerst sind wir zur Station 6 gegangen. Dann sind wir die anderen Stationen abgelaufen. Meine Lieblingsaufgabe war, Vögel zuzuordnen. Es gab auch eine Aufgabe, wo man eine Baumplatte richtig zusammen setzen musste. (Henri)

Ich habe an den Waldspielen teilgenommen. Meine Gruppe bestand aus Henri, Eslem, Mio und mir. Unser Team hat 124 Punkte erreicht. Wir sind an der letzten Station angekommen. Die war toll! Da musste man sagen, welche Sachen nicht in den Wald gehören. (Fatin)

Am Ende trafen wir uns alle wieder auf dem großen Waldspielplatz und freuten uns darüber, wie viele Punkte wir alle gesammelt haben. Und dann gab es noch eine große Verlosungsaktion. Der Hauptgewinn war ein Schulbesuch des SDW-Umweltmobils. Und wer wurde ausgelost? Naa? Die Klasse 3a der Schule Fährstraße!  Hurraaa!!!

 

Forscherwoche: „Ich bau mir mein Haus!“

Die Kinder der 3. Klassen entwickelten sich in der Forscherwoche zu wahren Handwerkern und Hausbauexperten. Nachdem sie zunächst die vielen unterschiedlichen früheren und heutigen Behausungen auf der ganzen Welt kennen lernten, bekamen sie den Auftrag,  sich ein Haus ganz nach ihren eigenen Vorstellungen zu bauen. Dann ging’s los! Sie nahmen die Werkzeuge in die Hand, sägten, hämmerten,  klebten, gipsten, knoteten und flochten mit viel Freude und großer Ausdauer…

… und es entstanden wunderschöne Baumhäuser und Pfahlbauten aus Holz, Bast, Moos und anderen Naturmaterialien, Iglus und Tipis, Höhlen und Hochhäuser, Zelte und kleine Holzblockhäuser. Die Werke sind auch noch die nächsten Wochen in der Vitrine am Treppenaufgang im Altbau (Gebäude A) zu bewundern!

In diesem Baumhaus ist man sicher vor wilden Tieren. Es steht im Dschungel und es ist warm. Das Baumhaus ist hauptsächlich aus Holz. Es ist 48cm hoch und 32 cm breit. Man muss an der Kletterwand hoch klettern. Aber es ist gefährlich, wenn man runter fällt. Das Dach ist aus Moos, die Wand auch. Drum herum sind Gras (Moos) und Steine. (Henri, Klasse 3a)

 

Mein Iglu ist rund und weiß. Es hat keine Fenster. Darin leben Menschen. Es ist kalt und man muss frieren. Draußen gibt es aber eine Feuerstelle. (Feras, Klasse 3a)